Die serie a logistics solutions AG hat in Form des PPC eine umfassende Analysemethodik entwickelt, um eine realistische Sicht auf das jeweilige Unternehmen in relativ kurzer Zeit zu erlangen.
..ist die Momentaufnahme der bestehenden Unternehmenskonfiguration. Eine dreidimensionale Matrix-Analyse-Methode verknüpft die individuelle Ausrichtung des Unternehmens, die branchenüblichen Standards in Form eines Benchmarks und die Experten-Einschätzung durch ein spezielles von der serie a entwickeltes KPI-Modell.
Durch den modularen Aufbau werden Stärken und Schwächen einzelner Bereiche differenziert dargestellt. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, Schwerpunkte in der Bewertung auf die individuellen Anforderungen des Unternehmens auszurichten.
Ziel der Methodik und Vorgehensweise ist, die gesamte Unternehmenskonfiguration als Querschnitt durch das Gesamtunternehmen hinsichtlich der Güte ihrer Gestaltung zu durchleuchten und Einschätzungen zur Leistungsfähigkeit und Profitabilität zu ermöglichen.

Hinter der „Qualitativen Bewertung“ (QL) verbirgt sich ein standardisierter und modular gestalteter Fragenkatalog, der auf die jeweiligen Unternehmensbereiche bzw. Module ausgerichtet ist. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Durchgängigkeit der Prozesse bzw. der eindeutigen Definition von Schnittstellen gelegt. Mittels zielgerichteter Fragen und vordefinierten Antwortmöglichkeiten werden neutrale und objektive Ergebnisse erzielt. Für jede Frage besteht zusätzlich in einem Textfeld die Möglichkeit, Anmerkungen zur individuellen Beurteilung zu hinterlegen. Diese sollen insbesondere bei der Entwicklung von Umsetzungsempfehlungen die Berücksichtigung der Praxis sicherstellen.
Es gibt für jede Frage eine unterschiedliche Anzahl vorgegebener Antwortmöglichkeiten, die jeweils im Vorfeld mit einem Score beurteilt sind. Aus den Antworten eines jeden Themenblocks wird ein Gesamtscore für jeden Themenblock berechnet. Die Darstellung der Themenblöcke lassen Stärken und Schwächen innerhalb eines Moduls sichtbar werden. Die Darstellung aller Module lassen analog Stärken und Schwächen der einzelnen Module bzw. der Schnittstellen sichtbar werden.
Bei der „Quantitativen Bewertung“ (QT) handelt es ich um die Aufnahme der Unternehmens- und Leistungsdaten. Der Unterschied zu üblichen Bewertungsmethoden besteht darin, dass die Daten geclustert / zusammengefasst und modulbezogen erhoben und verarbeitet werden.
Dies ermöglicht zum einen eine relativ zügige und zielorientierte Erfassung und bewahrt zum anderen eine hohe Vertraulichkeit. Der Großteil der erforderlichen Daten wird in der Regel als Standardreporting vorhanden sein. Die „geclusterten“ Zahlen ergeben sich aus der Addition buchhalterischer Zahlen eines Kostenbereiches oder aus vorhandenen Leistungsberichten. Nichtsdestotrotz wird eine Vorbereitung der Daten empfohlen und im Rahmen der Vorgespräche erörtert, da doch sehr individuelle Lösungen im Bereich des Berichtswesens bestehen.
Scoring- und KPI-Modell / Auswertung
Das Scoring-Modell stellt das bereits erwähnte System der Bewertung für den „Qualitativen-Teil“ dar. Das KPI-Modell wurde von der serie a für den PPC entwickelt und beinhaltet Kennzahlen, die basierend auf der Datenerhebung des „Quantitativen Teils“ eine Bewertung der Module ermöglicht.
So wird z.B. unter anderem der Kraftstoffverbrauch aber auch die Fluktuation im Unternehmen bewertet. Einen ersten Hinweis auf mögliche Potentiale ergibt sich im Rahmen der Auswertung, wenn eine hohe Korrelation zwischen den Ergebnissen der beiden Bewertungen (QL und QT) besteht.
Zusätzlich fließen die während der Datenaufnahme hinterlegten Anmerkungen zur individuellen Lösung zur Sicherstellung der Praxisnähe in die Auswertung mit ein.
In Verbindung mit einem Benchmark (Vergleich) gegen verschiedene vorgefertigte Profile von Logistik- und Transportunternehmen ergeben sich konkrete Aussagen über die Entwicklungspotentiale der einzelnen Bereiche. Hierbei handelt es sich um mögliche Leistungsentwicklungen, Einsparungs- und Umsatzpotentiale. Dazu werden die im QT erhobenen und mit dem KPI-Modell bewerteten Daten mit den statistischen Daten verglichen und die Abweichung ermittelt.
Das Ergebnis kann sowohl eine negative als auch positive Abweichung sein. Bei einer positiven Abweichung wurde eine Übererfüllung erreicht. Die negativen Abweichungen fließen in die Ermittlung der Potentiale ein.